Electronic Press Kit

Pressematerial

Die Ringmasters, Weltmeister des internationalen Barbershop-Wettbewerbs im Jahr 2012, verbinden ihre außergewöhnliche Virtuosität mit der ansteckenden Energie von Popmusik. In ihren dynamischen Shows spannen sie einen Bogen von Barbershop-Klassikern über Songs von Simon & Garfunkel bis hin zu den Beatles und Elvis Presley.

Das Quartett ging aus dem Nährboden der schwedischen Chortradition hervor. Während ihrer gesamten Grundschulzeit besuchten die vier Mitglieder die Adolf Fredrik Musikschule, Schwedens renommierteste Chorschule. Sie alle haben es dann im nächsten Schritt auf das Stockholmer Musikgymnasium geschafft, und heute ist jeder der vier Ringmasters Mitglied in mindestens einem Spitzenchor.

Von Barbershop hatten sie rein zufällig in einer Folge der Fernsehserie „Die Simpsons“ erfahren und sahen dabei gleich ihre Chance. Ja, von nun an wollten sie an Wettbewerben teilnehmen, sie wollten Barbershop-Weltmeister werden. Dieses klare Ziel vor Augen, begannen sie mit großem Fleiß zu üben. Sie wollten mit viel Ehrgeiz eines Tages ganz nach oben kommen.

Nur fünf Monate nach Gründung der Ringmasters im Herbst 2006 belegten sie den dritten Platz im Nordic Barbershop Contest. Im Sommer desselben Jahres kamen sie auf Platz zehn beim Wettbewerb des International Collegiate Quartetts in Denver. Mit Unterstützung der Barbershop-Legende Doug Harrington holten sie sich im Jahr darauf in Nashville - wieder bei diesem College-Wettbewerb - den ersten Platz. Nun war der nächste Schritt natürlich die internationale Weltmeisterschaft der Barbershoper. Im Jahr 2009 belegten sie bei den „Big Boys“, wie dieser Wettbewerb in den USA auch genannt wird, bereits den vierten Platz. Ein Jahr später verzückten sie Philadelphia mit den umwerfenden Arrangements von David Harrington und kletterten auf den dritten Platz. Nach der Zusammenarbeit mit David Wright wurden die Ringmasters dann 2012 in Portland endlich mit dem Titel „Bestes Barbershop-Quartett der Welt“ ausgezeichnet.

Aufgrund ihres Erfolges ist Stockholm zu einem Hotspot für junge Quartette geworden. Ihre Schützlinge von Lemon Squeezy brachten im vergangenen Sommer in Portland das College-Gold mit nach Hause, und der Chor Zero8, dem die Ringmasters halfen, sich zu etablieren, belegte den vierten Platz im Chorwettbewerb.

Zwischen den Medaillengewinnen verfeinerten die vier Sänger ihr Handwerk, indem sie auf zwei separaten Kreuzfahrtschiffen - zunächst in der Karibik, später im Mittelmeer und im Indischen Ozean - als Hausquartett auftraten. Durch die Tatsache, dass sie gezwungenermaßen Abend für Abend ihre Show auf die Bühne bringen mussten, lernten sie, wie man eine Bühne einnimmt, egal wie lange sie am Abend zuvor in der Bar hängengeblieben waren.

Mit ihrem vor kurzem veröffentlichten zweiten Album, einer unverwechselbaren Mischung aus Barbershop und Popmusik, haben sich Ringmasters auf den Weg gemacht, die Welt zu erobern. Nach ihren früheren Heldentaten zu urteilen, sollte die Welt besser aufpassen.

 

Martin Wahlgren, Bass

Martin ist der einzige Ringmaster mit einem Abschluss in Wirtschaft und Finanzen, ein Kunststück, das er zwischen Proben und Shows irgendwie geschafft hat. Aufgrund seiner hart erlernten Fähigkeiten ist es seine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Bücher des Quartetts stimmen.

Im Gegensatz zum Rest der Gruppe sieht Martin sich nicht als Vollzeitmusiker. Stattdessen träumt er von einer Zukunft im Versicherungswesen. Das unterscheidet ihn von seiner Familie. Martins Vater ist Opernsolist, dramatischer Bariton, und seine beiden Brüder sind klassische Musiker. Martins Mutter ist Logopädin und möglicherweise diejenige, die für Martins unglaubliche Resonanz verantwortlich ist.

Aber letztendlich lügt die Brille nicht – Martin ist ein selbsternannter Computerfreak. Er liebt technischen Schnickschnack und hat schon als kleiner Junge seine eigenen Computer gebaut.

 

Jakob Stenberg, Tenor

Jakobs Liebe zum Sport hatte beinahe katastrophale Folgen. Als er sich für eine Universität entschied, bewarb er sich bei einer, die darauf spezialisiert war, Eishockeystars hervorzubringen. Zu unserer Freude, aber zum Entsetzen der schwedischen Nationalmannschaft, änderte Jakob seine Meinung und setzte lieber auf seine Stimme statt auf seine Schlittschuhe. Der Rest ist Geschichte.

Jakob singt gelegentlich mit sanfter, freundlicher Stimme. Aber als Tenor geht es ihm vor allem um Kraft, und von Jahr zu Jahr wird er mehr und mehr zu einem vollen Tenor. Als sein Idol Tim Waurick von Vocal Spectrum Jakob zu einem Wettbewerb herausforderte, um zu sehen wer den Ton am längsten halten könnte, ging Jakob mit 52 Sekunden Vorsprung als Erster ins Ziel. Tim beschloss daraufhin, dass es klüger sei, es dabei zu belassen, und Jakob gewann mit links.

Er bleibt der unangefochtene Champion.

 

Rasmus Krigström, Lead

Rasmus hat einen Kopf, der wie gemacht ist für Barbershop. Er kennt die Harmonien von über 150 Tags (Liedschlüssen) und verpasst keine Gelegenheit, sie mit alten und neuen Freunden zu singen.

Für diese unheimliche Begabung hat er in seiner Arbeit als Arrangeur gute Verwendung gefunden. Neben der Arbeit für aufstrebende Quartette, hat er auch einige der Ringmasters-Nummern geschrieben.

Für Rasmus sind nicht nur regelmäßige Mahlzeiten und tägliche Routinen heilig, sondern auch die Struktur in der realen Welt und der Welt der Musik.  Er klingt vielleicht etwas spießig, aber man kann sich darauf verlassen, dass Rasmus bei jeder Party so richtig aufdreht. 

Er spielt auch Schlagzeug und war einmal kurz davor, der progressiven Metal-Band „The Flower Kings“ beizutreten. Zum Glück fanden sie ihn zu jung.

 

Emanuel Roll, Bariton

Emanuel ist der jüngste von vier Geschwistern und ist es gewohnt, auf die Wünsche anderer einzugehen. Diese Fähigkeit hat ihn zum Klebeband gemacht, welches das Quartett zusammenhält.

Das macht ihn aber nicht zum Anführer, ganz im Gegenteil. Manchmal testet der Rest des Quartetts Emanuel, indem sie ihm erlauben, unbewusst den Weg zu weisen. Das endet aber jedes Mal damit, dass niemand mehr weiß, wo es lang geht.

Aber auf der Bühne ist Emanuel nie verloren. Er hat einen schelmischen Charme entwickelt, der das Publikum in seinen Bann zieht, ob er nun redet, tanzt oder wie Elvis singt.

In seiner Freizeit spielt Emanuel gerne Computerspiele und hat schon als Kind die Kampfkünste Jiu-Jitsu und Kung Fu praktiziert. Für die Zukunft träumt Emanuel von einem eigenen Studio, in dem er andere Barbershop-Gruppen produzieren kann.


Peter Martin Jacob

magenta-Büro Mannheim
Fon: +49 (0)621 862 589 88
herrjacob[at]magenta-concerts.de